Vergeudung

Öko-Check ist ursprünglich ein Begriff aus der Neurolinguistischen Programmierung, also aus einer Lehre zur Beeinflussung psychischer Abläufe im Menschen. Heute wird Öko-Check allgemeiner gebraucht, stets flankiert von den Begriffsschwestern Nachhaltigkeit und Resilienz und soll der Sicherstellung einer „lebenswerten Zukunft“ dienen. Lebenswerte Zukunft heißt: Man muss nichts tun, nur alles glauben, was angeordnet wird. Dazu gibt es jede Menge Öko-Kompositionen: Öko-Bilanz, Öko-Effizienz, Öko-Trend et cetera. Und wer es sich leisten kann, der ist voll und ganz auf Öko. Das erhöht die tägliche Zufriedenheit. Und zufriedene Leute unternehmen nichts, um den Status quo zu ändern. Durch den Dunst der Wortnebelmaschinen sehen wir dennoch die realen Zustände: Ausbeutung statt Achtsamkeit, Bereicherung statt Bio, Verordnung statt Verbesserung.

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Weltklima: Berlin ist nicht Jakarta!

Ist es verwunderlich, dass sich mit Blick auf die Weltkarte neue Konstellationen herausgebildet haben, die dabei sind, die Dominanz des Westens zu beenden?

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Hundstage und kühle Zeiten

Blickt man sich global um, haben bestimmte Jahreszeiten immer noch die Macht, den gesellschaftlichen Rhythmus zu bestimmen. Wenn die Sonne am höchsten steht, ziehen sich die Menschen zurück, nehmen das Tempo aus dem Leben und erlauben sich, im Dämmerzustand das Dasein zu reflektieren. In der Gesellschaft sieht es etwas anders aus. Zuviel ist geschehen, als dass die Abfolge kleinerer Gewitter zu einer Kühlung führen könnte.

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Siegfrieden, Messianismus und Wohlstandsdogmatismus

Der erste Schritt, um eine Krise zu überwinden, besteht darin, ihr ins ungeschminkte Gesicht zu schauen. Der zweite Schritt besteht darin, das Muster der Begründung von Missständen, das so bequem ist und so wunderbar vernebelt, zu entlarven.

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Zur Lage des Planeten: Es wird immer heißer auf der Erde

2019 hat so begonnen, wie 2018 aufgehört hat: mit extremer Hitze und extremer Kälte.

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Hitze in den Städten – Begrünte Dächer und Fassaden gegen den Klimawandel

Durch den Klimawandel werden sich zugebaute Großstädte auf besonders hohe Temperaturanstiege einstellen müssen. Grün- und Wasserflächen helfen gegen die Hitze.

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Klima: Großstädten droht Hitzekollaps

Werden Co2 und Treibhausgas-Emissionen in Zukunft nicht ausreichend gedrosselt, um den Klimawandel noch rechtzeitig abzumildern, werden sich Großstädte auf Temperaturanstiege von acht Grad und mehr einstellen müssen. Robert Manoutschehri schreibt über ein Klima wie in Afrika.

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