Emma Goldman: Die Masse

In ihrem 1911 publizierten Text übt die US-amerikanische Anarchistin Emma Goldman Kritik an der Herrschaft der Quantität, die in alle Lebensbereiche und in die Parteien eingedrungen ist und Gesellschaft und Politik zersetzt. Veränderung ist durch die kompakte, unbewegliche, dumpfe Masse aber nicht zu erwarten, sondern geschieht durch „die unnachgiebige Festigkeit intelligenter Minoritäten“. Die Abschaffung der Sklaverei in den USA liefert dafür ein Beispiel.

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Der Abgang

Es herrscht eine Apologetik vor, die alte, nicht mehr zielführende Prinzipien hoch- und an dem zunehmend überforderten Personal festhält. Der richtige Zeitpunkt für den Abgang und die Einleitung des Wandels wird zuverlässig verpasst.

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Zum Export westlicher Werte

Dass ausgerechnet die Teile der Welt, die heute nicht den Individualismus als zentrales Thema ihrer gesellschaftlichen Existenz begreifen, auf ein unendliches Journal der eigenen Ausplünderung und Demütigung durch die zivilisatorisch begründeten Imperien blicken, führt zu der Gewissheit, dass sich dort die Faszination westlicher Ideale in Grenzen hält.

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Perspektivenwechsel: China, der Kolonialismus und die Werte

Es existiert kein Dissens darüber, dass die Mehrheit der chinesischen Bevölkerung der Auffassung ist, dass es ihren Kindern einmal besser gehen wird, als es ihnen heute geht.

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Das größte Rollback seit Beginn der Moderne

Das, was unter dem Namen Digitalisierung geschieht, ist technisch mit das Revolutionärste, was die menschliche Zivilisation hervorgebracht hat. In Bezug auf die in der Aufklärung propagierten Grundsätze ist es der vehementeste Rückschritt im sozialen Zusammenleben.

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Generation Beleidigt: Über die Mikroindividualität hinausdenken!

Es wird Zeit, sich gegen die inquisitorische Technik der gesellschaftlichen Spaltung zur Wehr zu setzen. Mit ihrem Buch „Generation Beleidigt.“ leistet auch die Publizistin Caroline Fourest dazu einen Beitrag.

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Dialektik: Von Gleichheit, Perspektive und Aktion

Das Kernstück einer Gesellschaft, die in die Zukunft weist, muss das Prinzip der Gleichheit sein. Wird das aufgegeben, dann bleibt nach dem Aufräumen der umherliegenden Fleischfetzen der individuellen Befindlichkeit das Recht des Stärkeren, welches Tür und Tor zur brutalen Herrschaft öffnet.

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Generation Corona? Eine Frage der Klasse!

Gibt es eine Generation Corona? Sicher nicht im sozialwissenschaftlichen Verständnis, weil es auch nicht „die Jugend“ im Sinne einer Klasse von Gleichen gibt. Die Lebensumstände definieren die Zugehörigkeit zu einer sozialen Schicht. Unten sammelt sich die Masse der Abgehängten, die unter den Anti-Corona-Maßnahmen leidet …

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Pathologische Symptome: Droht der kollektive Hospitalismus?

Das, was allgemein so euphemistisch als Individualisierung bezeichnet wird, hat eine Dimension eingenommen, die durchaus auch unter der Bezeichnung der sozialen Deprivation gefasst werden kann.

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