Vergeudung

Öko-Check ist ursprünglich ein Begriff aus der Neurolinguistischen Programmierung, also aus einer Lehre zur Beeinflussung psychischer Abläufe im Menschen. Heute wird Öko-Check allgemeiner gebraucht, stets flankiert von den Begriffsschwestern Nachhaltigkeit und Resilienz und soll der Sicherstellung einer „lebenswerten Zukunft“ dienen. Lebenswerte Zukunft heißt: Man muss nichts tun, nur alles glauben, was angeordnet wird. Dazu gibt es jede Menge Öko-Kompositionen: Öko-Bilanz, Öko-Effizienz, Öko-Trend et cetera. Und wer es sich leisten kann, der ist voll und ganz auf Öko. Das erhöht die tägliche Zufriedenheit. Und zufriedene Leute unternehmen nichts, um den Status quo zu ändern. Durch den Dunst der Wortnebelmaschinen sehen wir dennoch die realen Zustände: Ausbeutung statt Achtsamkeit, Bereicherung statt Bio, Verordnung statt Verbesserung.

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Lobpreis der Aasgeier

Der Wald brennt. Die Oder stirbt. Die Felder um Berlin stinken. Windhosen legen gesunde Baumriesen nieder. „Klima-depressive“ Experten geben uns fünf, maximal zehn „gute Jahre“. Trotzdem setzt die Bundesregierung ihre ohnehin lächerlichen Klimaziele aus, um Krieg zu führen und den Waffenkonzernen 100 Milliarden € in den Allerwertesten zu blasen: Koks für unsere endgültig übergeschnappte Kultur. Die Aasgeier mit den Teuerungszulagen haben ganz klar gewonnen.

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Hundstage und kühle Zeiten

Blickt man sich global um, haben bestimmte Jahreszeiten immer noch die Macht, den gesellschaftlichen Rhythmus zu bestimmen. Wenn die Sonne am höchsten steht, ziehen sich die Menschen zurück, nehmen das Tempo aus dem Leben und erlauben sich, im Dämmerzustand das Dasein zu reflektieren. In der Gesellschaft sieht es etwas anders aus. Zuviel ist geschehen, als dass die Abfolge kleinerer Gewitter zu einer Kühlung führen könnte.

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Fremdes Land: Herr Strychnin und seine Narrenkappe

Dass die Grünen nun gegen Kriegsmüdigkeit trommeln, pausenlos für die Lieferung schwerer Waffen werben, sich dabei aber innig umschlungen mit Oligarchen der übelsten Sorte zeigen und kein Problem damit haben, dass ein Land in Schutt und Asche gelegt wird, ist schon ein Stück, das niemand in der Lage ist zu inszenieren. Dazu bedürfte es schon eines William Shakespeare.

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Die letzte Generation: Der erbitterte Kampf um den Endsieg

„Im Grunde ist es ganz einfach: wir befinden uns im Krieg …“ – Daemon, Anführer der Öko-Guerilla 43 a.C., im Roman ‚Feuer am Fuss‘.

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Siegfrieden, Messianismus und Wohlstandsdogmatismus

Der erste Schritt, um eine Krise zu überwinden, besteht darin, ihr ins ungeschminkte Gesicht zu schauen. Der zweite Schritt besteht darin, das Muster der Begründung von Missständen, das so bequem ist und so wunderbar vernebelt, zu entlarven.

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Schwerer Verlauf: Im Blindflug Richtung Impfpflicht

Kein schöner Land benötigt mehr Orientierungsdebatten als Deutschland, schreibt Wolf Reiser in seinem Essay. Wer am 26. Januar 2022 das Event im Plenarsaal des Bundestags verfolgte, musste endgültig einsehen, dass es zwischen freilaufenden Patienten und verkleideten Ärzten keine Unterscheidungsmerkmale mehr gibt.

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Ein Krieg schert sich ums Klima nicht!

Wo ist die viel gefeierte Klimabewegung in diesen Tagen? Wenn schon nicht die Menschen zählen, die in einem Krieg über die Klinge springen, dann müsste doch zumindest die klimatologische Logik alle Alarmglocken läuten lassen? Denn ein Krieg schert sich ums Klima nicht!

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Vernebelt: Klimagipfel in Schottland

Wer glaubt eigentlich noch daran, dass die verschiedenen staatlichen Administrationen und Bürokratien in der Lage seien, die Ziele, die beim Klimagipfel in Glasgow formuliert werden, in den genannten Zeitfenstern umzusetzen?

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Analyse: Die Ökosoziale Marktwirtschaft

Grundgedanken und Schwächen einer konservativen Antwort auf die Klimakrise.

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Wider den Gehorsam!

Sie rufen „Für die Umwelt!“, meinen jedoch „Nach mir die Sintflut – was einzig zählt, ist Profit!“

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Der planetare Supergau

Die Klimadebatte ist zu weiten Teilen eine Gespensterdebatte. Es geht um eine sehr viel umfassendere Thematik, nämlich die der Ökosysteme insgesamt.

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