Regierungsbildung unter dem Auge der Plutokratie

Das große Wort, alles sei verhandelbar, hat seit dem Ende des Kalten Krieges und der damit beendeten Systemkonkurrenz die Runde gemacht. Vor allem das Milieu, das momentan das Denken der politischen Kaste und der Medien prägt, hat sich anhand dieser Maxime durch die Zeit geschaufelt. Und seien wir ehrlich: Viele sind dem Glauben tatsächlich verfallen.

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Vor dem großen Wandel

Der 2009 veröffentlichte Text beschreibt den Wendepunkt, vor dem wir stehen: die totale Revolution oder ein neuer Totalitarismus, der das Massensterben, die Ermordung von Milliarden von Menschen und die zunehmende Versklavung derjenigen, die ums Überleben kämpfen müssen, vorantreibt.

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Die Impffanatiker

Mit dem wahnhaften Durchimpfen der Gesellschaft zeigt sich in aller Klarheit, dass diese jedes Maß und jede Fähigkeit zur Rationalität verloren hat. So geht es, frei nach Erich Kästner, nicht mehr weiter, wenn es so weiter geht, schreibt Flo Osrainik in seinem Kommentar zur (psychischen) Verfassung einer taumelnden Zivilisation, die dem Takt der Impffanatiker folgt.

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Julian Assange: Die Regime, die Überwachung, der digitale Widerstand

Julian Assange und Wikileaks waren keine Caféhaus-Revoluzzer: Sie haben gehandelt und die politische Sprengkraft war immens. Das Fehlen eines (digitalen) Widerstandes, während sich eine ungeahnte digitale Überwachungsstruktur etabliert, kann man nur als Katastrophe betrachten.

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Charles Wright Mills: Das Porträt eines marxistisch orientierten Soziologen

Der Soziologe Charles Wright Mills publizierte nicht nur zahlreiche Werke, die Aspekte der Macht thematisieren. Ein Hinweis könnte in der Gegenwart noch an Bedeutung gewinnen. Nämlich die Möglichkeit eines staatlichen Faschismus ohne Massenbewegung, der sich nicht auf Gewalt stützt, sondern auf die Passivität und politische Apathie der Menschen im Büro.

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Niemand ist unersetzlich: Morto un papa, se ne fa un altro!

Wenn die Zeit vorbei ist, ist es Zeit zu gehen. Eine, wie es scheint, einfache Wahrheit, die zu begreifen für viele Akteure allerdings nicht so einfach ist. Nicht der eigene Charakter oder die eigenen Taten werden zur Messgröße der Selbstbegutachtung, sondern der Status. Bei manchen reicht sogar die Flächengröße des Büros oder die Limousine, die einem zur Verfügung steht, um den eigenen Narzissmus bedienen und sich selbst überschätzen zu können.

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Schöne Neue Welt 2030

Das aktuelle Buch „Schöne neue Welt 2030“ von Ullrich Mies lässt nur einen Schluss zu: Entweder gelingt die radikale Grundsanierung des Systems oder es geht im Laufschritt in eine totalitäre Ordnung hinein, die im Mix aus Machtgier, Kontroll- und Technologiewahn jede Menschlichkeit auflösen wird.

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Afghanistan, der Super-GAU? #06: Die neue Ordnung (Teil 2)

Afghanistan reiht sich in die bekannte und auf dem ganzen Globus anzutreffende ökonomische Abhängigkeit vom Westen ein. Diese Variante des Imperialismus wirkt, völlig egal, wer am Drücker ist.

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Afghanistan, der Super-GAU? #06: Die neue Ordnung

Auf das Geschrei folgt die Routine: Die Lage in Afghanistan normalisiert sich. Die Taliban sind offenbar als Verhandlungspartner anerkannt, für die bisherige Regierung in Kabul und Präsident Aschraf Ghani, der geflohen ist, findet sich kein freies Feld mehr auf dem geopolitischen Schachbrett. Was sind die nächsten Züge?

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Afghanistan, der Super-GAU? #05: Imperialismus mit menschlichem Antlitz

Bei der Sondersitzung des Bundestages zum Evakuierungseinsatz der Bundeswehr in Kabul vollendete sich die Metamorphose geopolitischer Handlungsziele und Machtinteressen zu einem Programm der Humanität; das rücksichtslose imperialistische Agieren wird zu einem Akt der Menschlichkeit umgedeutet.

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