Coming-out: Hartz-IV und ich

Jairo Gomez 2014

Die Gehirnwäsche der Hartz-IV-Schöpfer hat funktioniert. Bis heute glauben viele Menschen, Hartz-IV-Empfänger würden zurecht auf den Holzbänken der 3. Klasse sitzen. Sie haben vergessen, über wen sie reden.

Leben mit Mindestsicherung: Tag 31 – Das Ende vom Anfang

Sonnenuntergang StockSnap; pixabay.com; Creative Commons CC0

Der österreichische Journalist Michael Wögerer hat in Wien freiwillig 31 Tage von Mindestsicherung gelebt. Es war der Versuch einer Annährung, denn was es wirklich bedeutet in Österreich arm oder armutsgefährdet zu sein, kann nur jemand nachvollziehen, den es tatsächlich betrifft. Michael Wögerer zieht Bilanz.

Leben mit Mindestsicherung: Tag 30 – Euer Wort

Gruppe Menschen Geralt; pixabay.com; Creative Commons CC0

Michael Wögerer erhielt als Reaktion auf seinen Selbstversuch „31 Tage Mindestsicherung“ unzählige Mails und Nachrichten. Seine Tagebucheinträge wurden vielfach kommentiert. Darunter sind viele positive Stimmen, kritische Anmerkungen und auch negative Meinungen. Michael Wögerer hat einige ausgewählt – die Leserschaft hat das Wort.

Leben mit Mindestsicherung: Tag 29 – Armut ist relativ

Kuba; Motorrad von Jorge Jimenez; pixabay.com; Creative Commons CC0

In welchem Land der Welt leben anteilig an der Bevölkerung die meisten 100-Jährigen? Genau! Im bettelarmen Kuba. Der Inselstaat ist im Vergleich zu Österreich oder Deutschland arm wie eine Kirchenmaus. Doch Armut ist relativ. Es geht um die Verteilung des Wohlstands. Michael Wögerer schreibt über Österreich, wo wenige alles und viele nichts haben.

Leben mit Mindestsicherung: Tag 28 – Gefährliche Drohung

Area 51 by NeuPaddy; pixabay.com; Creative Commons CC0

Österreichs Konservative planen offenbar eine Art Hartz-IV-Modell nach dem Vorbild Deutschlands: ein Kahlschlag sozialer Rechte. Für konkrete Verbesserungen braucht die Gesellschaft aber eine gesamtstaatliche Politik, die Armut und nicht die Armen bekämpft.

Leben mit Mindestsicherung: Tag 27 – Selbstüberschätzung

Selbstüberschätzung - Wokandapix; pixabay.com; Creative Commons CC0

„Mir wird immer klarer, wie groß die Distanz ist zwischen jenen Menschen, die die Welt verändern wollen und jenen, die hier und jetzt konkrete Unterstützung brauchen, um ein halbwegs gutes Leben führen zu können.“

Leben mit Mindestsicherung: Tag 26 – Wien, Stadt der Gegensätze

Skyline Wien Untere Donau - Christoph Sammer - flickr.com; Lizenz CC BY 2.0)

Wien ist eine schöne Stadt, aber sie ist auch eine Stadt der Gegensätze. Michael Wögerer schreibt über die Errungenschaften des Roten Wien und die Verschleierung sozialer Ungleichheit in der lebenswertesten Stadt der Welt.

Leben mit Mindestsicherung: Tag 25 – Hotel Mama

Hausfrau Image - ArtsyBee; pixabay.com; Creative Commons CC0

Die Mietpreise explodieren in Österreich. Seit 2004 sind die Mieten in Wien durchschnittlich um 23,9 Prozent gestiegen. Die Lohnentwicklung fällt viel geringer aus. Für junge Menschen wird Wohnraum zu einem unerschwinglichen Gut. Als letzter Ausweg bleibt das Hotel Mama.

Leben mit Mindestsicherung: Tag 24 – Mobilität

Per Anhalter fahren - TheDigitalWay; pixabay.com; Creative Commons CC0

Bevor jemand in Österreich Mindestsicherung bekommen kann, muss vorhandenes Vermögen verwertet werden. Die Grenze liegt bei etwa 4000 Euro. Nur in Ausnahmen wird man ein Auto behalten. Michael Wögerer beschreibt in seinem Tagebuch die Einschränkung der Mobilität.

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