Lesen Sie Mark Twain!

Mark Twain ist aktuell wie immer. An ihm und seinen Werken zeigt sich, worin der Zweck besteht, ihn aus der öffentlichen Wahrnehmung zu verbannen. Diesseits und jenseits des Atlantiks. Schlussfolgerung? Lesen Sie Mark Twain!

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Gedanken am Morgen: Wie vor dem Arabischen Frühling?

Ein Sprichwort aus dem Orient besagt, wer früh aufstehe, dem gehöre die Welt. Es ist dieses Gefühl, das sich derer bemächtigt, die früh unterwegs sind. Sie fühlen scheinbar, dass die Freiheit zu diesen Stunden größer ist. Es herrscht, wenn man so will, die Stunde der Anarchie.

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Arme Reiche!

Wir stehen vor einem Herbst und Winter verschärfter Not, Knappheit und Ungleichheit. Die Mittelschicht erodiert, und die zuvor schon Armen fallen ins Bodenlose. Die Politik indes gefällt sich darin, die Bevölkerung auf diese Entwicklung seelenruhig „einzustimmen“, anstatt alles zu tun, um sie aufzuhalten. Im Gegenteil verschärfen wahnwitzige Rüstungsprojekte und andere Ausgabenorgien die Misere.

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Kollege Hiob: Ein feiner Kerl …

Es sind die ewigen Bedenkenträger, die jeden mutigen Schritt der Gestaltung verhindern; sie sind eine Art Hiob auf der Suche nach der negativen Botschaft in jedem Detail.

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Perspektive: Die Zukunft liegt im Mikrokosmos

Wer das Gute zu wollen vorgibt und sich permanent des Bösen bedient, hat seine Legitimation verloren. Und wer sich redlich, glaubhaft und nachvollziehbar für die eigenen Interessen einsetzt, kann sich ziemlich sicher sein, dass sich immer mehr Menschen mit diesen Zielen identifizieren werden.

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Peter Kropotkin: Die Notwendigkeit der Revolution

Peter Kropotkin schrieb 1885 in seinem Essay „La nécessité de la Révolution“ über die Ungleichheit der Besitztümer, die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen und die Beherrschung der Massen durch wenige Menschen. Die Grundlagen des Lebens und die Existenz der Gesellschaften werden dadurch untergraben. Kropotkin leitete eine Konsequenz ab: „(…) In solchen Zeiten, wo die aufgeblasene Mittelmäßigkeit jeden Verstand erstickt, der sich nicht vor den Hohepriestern auf die Knie wirft, wo die Moral der goldenen Mittelstraße das allgemeine Gesetz ist und die Gemeinheit siegreich herrscht – in diesen Zeiten wird die Revolution zur Notwendigkeit, …“

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Der Rote Planet #005: Ideologiekritik (Teil 1)

Nach der Einordnung und Beschreibung der neuen Weltordnung, in der China und Russland als Feindbilder des Westens wesentliche Rollen einnehmen, wendet sich Klaus Hecker im Podcast „Der Rote Planet“ dem Grundsätzlichen zu: der Ideologiekritik. Im ersten Teil versucht er anhand ausgewählter Beispiele Muster zu identifizieren, die in letzter Konsequenz selbst die augenscheinlich tiefgründigste Analyse der global herrschenden Machtverhältnisse – inklusive dem Streben nach einer neuen Weltordnung – in die Banalisierung führen.

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Der Rote Planet #004: Die neue Weltordnung – Russland, Hauptfeind Nr. 2 (Teil 2)

Im aktuellen Podcast „Der Rote Planet“ dreht sich alles um die neue (westliche) Weltordnung. Darin spielt Russland die Rolle des Feindes. Aber selbst kritische Stimmen, die das Zerlegungsprogramm gegen Russland (inklusiv der Option eines Krieges) erkennen, neigen zur Relativierung. Das ist keine Überraschung: Die repressive Öffentlichkeit ist ein Merkmal der Kriegsvorbereitung.

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Der Rote Planet #004: Die neue Weltordnung – Russland, Hauptfeind Nr. 2 (Teil 1)

Das politische Agieren von Michail Gorbatschow, der als Staatspräsident der Sowjetunion quasi im Handstreich das Wettrüsten und den Kalten Krieg zwischen Ost und West beendete, bleibt ein bedeutsamer Baustein auf dem Weg zum neuen lauwarmen Krieg, der sich gegenwärtig vor aller Augen ausbreitet. Welcher Krieg? Diese Frage soll im Podcast „Der Rote Planet“ aufgelöst werden.

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Der Rote Planet #003: Die neue Weltordnung – Hauptfeind China

Der Rote Planet dreht sich weiter: Im Podcast geht es um die „regelbasierte Ordnung“, dem neuen Kampfbegriff im politischen Spracharsenal zur Legitimation von Aufrüstung und militärischen Aktionen. Denn es sind die Interessen des Westens, die „geregelt“ oder besser gesagt vor allem gegenüber China durchgesetzt werden sollen.

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Das Modell von Regel und Sanktion

Wie überall im Leben ist das Wesen einer Sache längst nicht durchschaut, wenn man lediglich auf das Etikett blickt.

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