Aggression als kulturelle Praxis

Aggression und Gewalt sind Bestandteile der Zivilisationen. (Illustration: Neue Debatte)

Andreas Gehrlach, Kulturwissenschaftler an der Humboldt Universität Berlin, beantwortete Fragen zur Aggression als kulturelle Praxis.

Pierre Clastres – Archäologie der Gewalt (Teil 8)

Pierre Clastres – Archäologie der Gewalt Teil 8 Autonomie und Konservatismus. (Illustration: Neue Debatte)

Die kriegerische Fähigkeit einer jeden Gemeinschaft ist die Voraussetzung ihrer Autonomie. Der Krieg ist das Herz des primitiv-gesellschaftlichen Seins. Würden Feinde nicht existieren, dann müsste man sie erfinden.

Pierre Clastres – Archäologie der Gewalt (Teil 6)

Pierre Clastres, Archäologie der Gewalt. Totalität und Einheit. (Illustration: Neue Debatte)

Die primitive Gesellschaft funktioniert in solch einer Art und Weise, dass in ihr Ungleichheit, Ausbeutung und Teilung nicht möglich sind. Denn sie ist zugleich Totalität und Einheit.

Pierre Clastres – Archäologie der Gewalt (Teil 5)

Pierre Clastres Archäologie der Gewalt. Krieg und Tausch. (Illustration: Neue Debatte)

Sich über den Krieg zu irren, heißt, sich über die Gesellschaft zu irren. Innerhalb der primitiven Gesellschaft entfaltet sich sowohl der Tausch als auch die Gewalt. Warum? Pierre Clastres geht dieser Frage in seinem Essay “Archäologie der Gewalt” nach.

Pierre Clastres – Archäologie der Gewalt (Teil 4)

Pierre Clastres – Archäologie der Gewalt. Über das Ideal der Unabhängigkeit. (Grafik: Neue Debatte)

Die Ökonomie der primitiven Gesellschaften ist darauf ausgerichtet, sie geschlossen zu halten. Im Ideal der ökonomischen Autarkie steckt das Ideal der politischen Unabhängigkeit. Ein Essay des Ethnologen Pierre Clastres aus dem Jahr 1977.