Marx und der totalitäre Transhumanismus (Teil 2): Kondratjew, Schwab und die Vierte industrielle Revolution

Die Selbstentfremdung des Menschen nimmt eine bisher unbekannte Dimension an, wenn technologische Übergänge zwischen Mensch und Maschine geschaffen werden, welche die Arbeitenden nicht nur formal zu einem Glied des Maschinensystems machen, sondern sie unmittelbar und reell dem Kapital subsumieren. Der Mensch ist sich dann in doppelter Weise entfremdet: als extensiv produktiver Lohnabhängiger (oder Soloselbstständiger) zum einen und als intensiv produktive Maschine oder Maschinenteil andererseits. Die neuen Formen der Entfremdung werden im Transhumanismus ideologisch überhöht und bereiten einer neuen Art faschistischer Regime den Weg.

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Marx und der totalitäre Transhumanismus (Teil 1): Die Entfremdung

Die „Vierte industriellen Revolution“ wird begleitet von Versuchen, Gesellschaft und Politik komplett umzubauen und verändert die ökonomischen Grundlagen dramatisch. Dabei wird der Mensch selbst zum Objekt. Er wird zunehmend von seinen Mitmenschen, der Natur und letztlich von sich selbst entfremdet. Rudolph Bauer analysiert in seinem Essay die politisch-ökonomischen Verhältnisse und den Zustand der Gesellschaften unter dem Eindruck von Künstlicher Intelligenz, Bio- und Nanotechnologie und augenscheinlich überraschenden Krisen und Kriegen aus dem Blickwinkel von Karl Marx.

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Peter Kropotkin: Der Krieg

„Der Anblick, den Europa heute bietet, ist sehr traurig, aber auch sehr lehrreich. (…) Jeder Tag bringt uns neue Erfindungen, um unsere Nächsten besser ausrotten zu können, neue Ausgaben, neue Anleihen, neue Steuern. Patriotismus zu schreien, in Chauvinismus zu machen, den Haß zwischen den Völkern anfachen, wird in der Politik und im Journalismus zum einträglichsten Geschäft.“ – Peter Kropotkin (1885).

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Medienrevolution jetzt: Ein Gespräch mit Ex-ORF-Moderator Reinhard Jesionek

Wie steht es um den Zustand des österreichischen Fernsehens? Reinhard Jesionek, ehemaliger Moderator beim ORF, spricht Klartext: Kritik ist unerwünscht, eine ausgewogene Berichterstattung findet nicht mehr statt. Aber es werden keine vorsätzlichen Lügen präsentiert, sondern bestimme Informationen werden ausgelassen, um eine gewünschte Erzählung zu bedienen.

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GO! GO! GO! Die Freude an der Schöpfung wecken …

Der Science-Fiction-Autor Dirk C. Fleck ist Gast beim politischen Podcast Reiner Wein. 1993 veröffentlichte er seine Dystopie „GO! Die Ökodiktatur“. Heute erscheint ihm der Ökozid derartig fortgeschritten, dass eine Rettung der Welt ohne eine Ökodiktatur wohl nicht mehr rechtzeitig zu schaffen sei. Vielleicht lassen sich die Menschen aufwecken – zum Beispiel durch die GO! Show.

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Coinflip: Demokratisierung der Wirtschaft oder Shareholder Kapitalismus

Die Gesellschaften taumelt, während sich der parteipolitische Raum im Gleichklang befindet. Aktuell sitzt im Deutschen Bundestag keine Partei, die das Primat des Kapitalismus herausfordert. Die einzige Chance, sich aus dem Würgegriff des Kapitals zu befreien, ist die radikale Demokratisierung der Wirtschaft.

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Nach uns die Arbeit, vor uns die Sklaverei?

Die mit der Einführung zentralisierter Arbeitsplätze einsetzende Mobilität der Lohnarbeiter wurde durch den flächendeckenden Ausbau der Bahn verstärkt. Diese überregionale „Mobilisierung von Arbeitskraft“ setzte allerdings schon wesentlich früher ein: Zum Beispiel wurden Millionen Sklaven aus Afrika nach Amerika verschifft.

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Gesetz: Der tendenzielle Fall der Profitrate und die kreative Zerstörung

Technisierung und Automatisierung führen zur Verdrängung menschlicher Arbeitskraft, setzen aber auch die Profitrate unter Druck. Durch die steigende Kapitalintensität gibt es immer mehr Erwerbsarbeitslose und Unterbeschäftigte. Diese Entwicklung kann eine Zeit lang durch „Bullshit Jobs“ aufgefangen werden, aber was kommt dann?

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Einordnung: Gute Arbeit und das Diktat des Mehrwerts

„Kapital ist verstorbene Arbeit, die sich nur vampirmäßig belebt durch Einsaugung lebendiger Arbeit und um so mehr lebt, je mehr sie davon einsaugt.“ Das Zitat ist von Karl Marx. Doch wer weiß in der Gegenwart noch, was Arbeit im ökonomischen Sinne ist, warum ein Unternehmer niemals ein Arbeitgeber sein kann und wie es grundsätzlich um die Erwerbsarbeit bestellt ist. Bei „Reiner Wein Spezial“, einer dreiteiligen Serie über die Ökonomie, legt der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Heinz-J. Bontrup die Karten auf den Tisch: Die Lage ist dramatisch. Unter dem Diktat des Mehrwerts zerfällt der Wert menschlicher Arbeit. Auf der ganzen Welt werden Abermillionen ins Elend gestürzt. Eine Zäsur bahnt sich an.

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Tummelplätze der Digitalisierung und ihre Folgen

Das Anliegen des Textes ist es, auf die roten Fäden der Digitalisierung hinzuweisen. Sie ist ohne Zweifel eine Produktivkraft, die eine Beschleunigung der Kommunikation bewirkt, auf eine Steigerung der Arbeitsproduktivität hinsteuert und die die Einsparung von Arbeitszeit und damit von Arbeitsstellen zwangsläufig zur Folge hat.

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Zum Export westlicher Werte

Dass ausgerechnet die Teile der Welt, die heute nicht den Individualismus als zentrales Thema ihrer gesellschaftlichen Existenz begreifen, auf ein unendliches Journal der eigenen Ausplünderung und Demütigung durch die zivilisatorisch begründeten Imperien blicken, führt zu der Gewissheit, dass sich dort die Faszination westlicher Ideale in Grenzen hält.

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Aufklärung: Der Bestseller!

Wolfgang Wodarg scheint den Nerv der Zeit getroffen zu haben. Sein neues Buch „Falsche Pandemien“ aus dem Rubikon-Verlag ist auf Platz 1 etlicher Bestsellerlisten gelandet.

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