Religionskritik und Kulturtheorie: Sigmund Freuds „Unbehagen in der Kultur“

„Eine besondere Bedeutung beansprucht der Fall, dass eine größere Anzahl von Menschen gemeinsam den Versuch unternimmt, sich Glückversicherung und Leidensschutz durch wahnhafte Umbildung der Wirklichkeit zu schaffen. Als solchen Massenwahn müssen wir auch die Religionen der Menschheit kennzeichnen. Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.“ – Sigmund Freud

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Zwischen Vernunft und Glauben

Wir sind darauf konditioniert worden, zu glauben und nicht zu hinterfragen.

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Fernweh: Lasst uns über Angriff reden

Macht ist nicht ein Henker, der über uns thront und auf Vergehen gegen die Regeln der Herrschaft wartet. Macht ist eine Beziehung, sie ist das soziale Gewebe, das unsere Beziehungen untereinander ausmacht und bestimmt. Also müssen die Angriffe den Beziehungen zwischen uns und den Rollen gelten, die wir in ihnen annehmen, indem wir die Existenz von autonomen Individuen und ihren Willen behaupten.

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Endstation: Das Grab der Imperien

Wie immer wird auch in der Causa Afghanistan das Grundsätzliche ausgeklammert. Es dreht sich nämlich um die Frage, ob es möglich ist, mit westlicher Waffengewalt Kulturkreise und deren Gesellschaftssysteme nach dem eigenen Ebenbild zu verändern. Beantwortet ist sie längst: Es geht nicht und schafft in der Regel Verhältnisse, die schlimmer sind als vor den westlichen Kreuzzügen.

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Historischer Text: „Gewalt und Gesetz“

In Deutschland gelten rund 1700 Bundesgesetze und ein Vielfaches an Landesgesetzen. Dazu kommen noch etwa 2700 Bundesverordnungen und ein Vielfaches an Landesverordnungen. Wie viele kennen Sie davon? Sie müssten alle kennen und natürlich den Inhalt verstehen, schließlich regeln diese das Dasein im Staat. Der historische Text „Gewalt und Gesetz“ aus dem Jahre 1886 setzt sich kritisch mit Wesen und Ursprung der Gesetze auseinander. Der Autor schreibt: „Was wir zeigen wollen ist, daß alle Gesetze sammt und sonders den Betrug zum Vater und die Gewalt zur Mutter haben und nicht Nothwendigkeit des gesellschaftlichen Lebens sind.“

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Die Erfindung der Schuld

Anderen ein schlechtes Gewissen einzureden, ist oft mit einem Zuwachs an Geld und Macht verbunden – wir sollten uns diesem bösen „Spiel“ der Schuldschöpfung verweigern.

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Gerechtigkeit: „… und gehe die Welt darüber zugrunde!“

„Was für uns Gefahr, ist für Millionen schon Realität: elendes Verlöschen. Die Schöpfung ist vermessen, das Maß ist verloren, das Tempo überschritten – nun drängt die Zeit. Sie wird zur Frist.“

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Was macht ein Menschenleben aus?

Was macht ein Menschenleben aus, wie ist es beschaffen? Wie sieht er aus, der wirkliche Mensch? Braucht er einen globalen Gesellschaftsvertrag?

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Zukunft denken: Jegliches hat seinen Raum und seine Zeit

Aus der Beschäftigung mit der Vergangenheit stammt das einzige Wissen, das wir über die Zukunft haben können.

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Afghanistan: Der längste Krieg der USA

Matthew Hoh, ein ehemaliger Beamter des U.S. State Department und des Pentagon, spricht im Interview mit acTVism Munich über die Hintergründe des seit 18 Jahren andauernden Afghanistan-Krieges.

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Der Dreißigjährige Krieg: Hegemonen, Warlords und religiöse Eiferer

In diesen Zeiten drängt sich eine Auseinandersetzung mit dem Dreißigjährigen Krieg auf. Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler hat es getan.

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