Afrika, ein Kontinent als Beute: Eine Industrienation ohne Industrie

Vom Aufbau einer eigenen Industrie, die mit eigenen Produkten auf den Markt tritt und mit europäischen Produkten konkurriert, kann in Marokko schlicht und einfach nicht die Rede sein. Es geht um billige Arbeitskräfte und die Abschöpfung der Kaufkraft bis zum letzten Cent.

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Afrika, ein Kontinent als Beute: Tourismus, ein zweifelhaftes Geschäft

Es lässt sich erahnen, welche Wirkung Lockdowns und Einreiseverbote auf den Tourismussektor und die Einkommenssituation der in ihm tätigen Menschen haben, wenn man einen Blick auf Marokko wirft. Im Reisesegment, das den größten Anteil an Dienstleistungstransaktionen ausmacht, büßte der „Incoming-Tourismus“ in der Coronakrise fast 70 % ein.

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Afrika, ein Kontinent als Beute: Marokko, ein Armenhaus von der EU produziert

Die EU hat den Mittelmeerraum bereits Mitte der 1990er-Jahre zum Gebiet von strategischer Bedeutung erhoben. Zu den wesentlichen Elementen gehören Handelsabkommen. Aus ihnen erwächst eine destruktive ökonomische Abhängigkeit. Sie ist Thema im Podcast „Afrika, ein Kontinent als Beute“.

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Afrika, ein Kontinent als Beute: Die Stadt des Windes

Die Hafenstadt Essaouira ist ein Spiegel der herrschenden Abhängigkeitsverhältnisse zwischen Afrika und dem globalen Norden, deren Grundstein von den westeuropäischen Großmächten mit ihrem Wettlauf um Afrika gelegt wurde.

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Die Reportage: Als Callboy im Puff „Paradox“

Die 1980er-Jahre. Ein Klub in Hamburg suchte per Anzeige männliche Mitarbeiter. „Nur für die Frau!“ stand unter dem Emblem einer schäumenden Sektflasche. Mutige Unternehmer waren angetreten, um die letzte Sexlücke zu schließen. Die Ankündigung versprach der holden Weiblichkeit Gesellschaft vom Feinsten: Männer, Männer, Männer! Einer dieser Männer war ich.

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Im obskuren Distrikt der Begierde

Wir wollten uns doch wieder mehr Geschichten erzählen. Hier ist eine, die vielleicht von dem ganzen Corona-Mist, den wir zu ertragen haben, ein wenig ablenken könnte.

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Reportage: Der Mann greift an – Femizide im Macholand

Die Frauenbewegung in Argentinien steht am Scheideweg. Einige liebäugeln mit den verlockenden Angeboten der Parteien, die Jobs und Sozialprogramme in Aussicht stellen. Die Basis ist skeptisch. Die Indigenen, die sich nicht als „Feministinnen“ bezeichnen, bekämpfen den Staat. Sie haben eine eigene Geschichte.

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Nach der Revolte – Ein Zwischenbericht aus Chile

In ihrer aktuellen Reportage „Nach der Revolte“ geht die Journalistin Gaby Weber noch einmal auf die Hintergründe der Proteste ein, die Chile im Oktober 2019 erfassten, und stellt mögliche Optionen vor, wie es politisch weitergehen wird.

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Fridays-for-Future ist mehr als „save the planet“

Was in Berichten über Fridays-for-Future vernachlässigt wird, sind die linken Kräfte der Klimabewegung, die die soziale Frage stellen.

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Klassismus auf brasilianisch: Rio de Janeiro – Die zweigeteilte Stadt

Fast nirgendwo in Südamerika prallen die gegensätzlichen Welten von Reich und Arm so hart und ungefiltert aufeinander wie in der Metropolregion Rio de Janeiro. Ein Besuch im Tourismus-Moloch der Superlative.

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