Geschichte: Staatsstreich in Chile und Angriff auf das World Trade Center

Peter Kuznick im Interview mit acTVism Munich über den Staatsstreich in Chile und den Angriff auf das World Trade Center 2001. (Illustration Neue Debatte)

Im Interview mit acTVism Munich geht Peter Kuznick auf die beiden historische Ereignisse ein, die die Außenpolitik der USA bis in die Gegenwart prägen.

Ein deutsches Trauerspiel

Das Verhalten der deutschen Linken gegenüber Bolivien ist ein Trauerspiel. (Illustration: Neue Debatte mit Material von OpenClipart-Vectors)

In Bolivien stürzt ein rechter Putsch mit Hilfe des Militärs und der Polizei die Linksregierung von Evo Morales. Die deutsche Linke reagiert verhalten. Über wiederholte Entsolidarisierung schreiben Alp Kayserilioglu und Jan Schwab vom re:volt magazine.

Die Chilenen bleiben furchtlos im Angesicht der Unterdrückung

The people of Chile have declared a state of rebellion. (Photo: Bárbara Berríos C.; Roar Magazine)

Präsident Piñera hat die Erinnerungen an Chiles dunkelste Zeit geweckt und damit den Widerstand der Bevölkerung gegen das Erbe der Pinochet-Diktatur. Es sind die freien Märkte, die mit menschlichem Leid gekauft wurden.

Soziale Explosion in Chile

Santiago de Chile am 18. Oktober 2019. "Meine Seele, die die Menschheit überflutet, ich halte so viel Ungerechtigkeit nicht mehr aus." (Foto: Pressenza,com)

Empörung und Proteste in Chile. Der Staat antwortet mit Repression. Zum ersten Mal seit Ende der Diktatur rollen auch wieder Panzer auf den Straßen. Die Menschen blieben standhaft. Sie forderten die Militärs auf, in die Kasernen zurückzukehren.

Mein 11. September

Golpe de Estado 1973. (Foto: Biblioteca del Congreso Nacional, httpscommons.wikimedia.orgwindex.phpcurid=16325488, CC BY 3.0 CL, Format angepasst)

Walter Benjamin warnte uns, dass die westliche Gesellschaft ihr soziales und politisches Gedächtnis nicht aus der Erinnerung an die Besiegten formt.

Florcita Alarcon: “Ich bin ohne Zweifel sehr weit vom Kapitalismus entfernt.”

Der Künstler Florcita Motuda im chilenischen Parlament. (Foto: Pressenza / El Desconcierto)

Als Humanist stand Florcita Alarcon in Chile in Opposition zum Regime von Augusto Pinochet. Der Diktator ist lange tot und Alarcon lebendig wie nie. Als Parlamentarier der Frente Amplio strebt er nach einer universellen menschlichen Nation.