Unruhen: Neue Realitäten, alte Verlangen

Die Diktatur des Kapitals mit ihren bestehenden Herrschaftsverhältnissen verwüstet die Gesellschaften. Es drängt sich die Notwendigkeit auf, das Terrain danach abzusuchen, wo die soziale Frage neu gestellt oder wo sie weiterhin gestellt werden kann. Das ist gar nicht so einfach: Neben der Produktion wurde auch die Masse menschlicher Beziehungen erfolgreich atomisiert. Doch die Kohärenz in der Entfremdung hat auch einen Vorteil: Selbst die banalste Forderung auszusprechen, wie jene nach Nahrung zum Beispiel, bedeutet, die Grundlagen der gesellschaftlichen Verhältnisse radikal infrage zu stellen.

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Gustav Landauer: Die Abschaffung des Krieges durch die Selbstbestimmung des Volkes

„Ich möchte es so deutlich sagen, dass jeder Mann und jede Frau und jedes Kind es versteht, und möchte es so laut sagen, dass alle Welt mich hört. Wenn die Arbeiter zur rechten Zeit aufhören zu arbeiten, wenn die Arbeiter zur rechten Zeit und im rechten Umfang und in der rechten Art die Arbeit einstellen, wenn die Arbeiter streiken, dann ist kein Krieg möglich.“

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Zukunftskonferenz 2021: Weil es anders geht!

Die weltumspannende Diktatur des Profits ist die finale Zivilisationserkrankung. Sie verwandelt alles und jeden in Ware und vernichtet die Grundlage gesellschaftlicher Existenz, sei es ethisch, sozial, ökologisch, ökonomisch oder politisch. Was kann getan werden? Die Zivilgesellschaft muss das Heft des Handelns in die Hand nehmen und Zukunft selbst gestalten. Die Zukunftskonferenz in Wien (10. – 12.9.2021) ist ein Versuch.

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Parteien am Ende: Für einen Neustart durch die Zivilgesellschaft

Die Gräben zwischen der selbst ernannten globalen Elite und der Bevölkerung wachsen. Die Parteien sind im vorigen Jahrhundert stehen geblieben. Politische Aussagen werden zur belanglosen Plapperei ohne Sinn und Verbindlichkeit. Es herrschen gedankliche Leere und hoffnungslose Überschätzung eigener Wirkmöglichkeiten. Die Zivilgesellschaft muss das Zepter des Handelns selbst in die Hand nehmen, um den sich abzeichnenden Zerfall vielleicht noch zu verhindern.

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Alfredo M. Bonanno: Die Logik des Aufstands

Aufstände sind nicht die Barrikaden auf den Straßen und das Volk in Waffen. Oder zumindest sind sie nicht nur das. Ein Textauszug aus dem Buch “Anarchismus und Aufstand“.

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Sind Sie Anarchist? Die Antwort könnte Sie überraschen!

Anarchisten sind einfach Leute, die glauben, dass Menschen in der Lage sind, sich vernünftig zu verhalten, ohne dass man sie dazu zwingen muss. Das ist wirklich ein sehr einfacher Gedanke. Aber es ist einer, den die Reichen und Mächtigen immer als extrem gefährlich empfunden haben.

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Ein transnationales Netzwerk bilden!

Während der Zeit des Lockdowns war Coview für viele Menschen eine Möglichkeit, ihre politischen Aktivitäten aufrechtzuerhalten. Jetzt stellt sich die Frage, wie das entstandene Netzwerk sinnvoll und strategisch für transnationale politische Arbeit genutzt werden kann.

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Die Arche: Die urdemokratische Ideenwerkstatt

„Wir spielen uns gegenseitig die Bälle zu, jeder bringt ein, was er beizutragen hat, und zusammen entsteht das Neue.“

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China neue Ordnungsmacht – oder doch etwas darüber hinaus?

Deutlicher als bisher tritt die neue Rolle Chinas als Weltmacht hervor. Ist es mehr als die Ablösung eines Hegemon durch einen anderen? Eine Analyse von Kai Ehlers.

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Die große Transformation 2.0

Herrschaftseliten nutzen offenbar die Corona-Krise, um ein diktatorisches Regime globaler Governance zu errichten. Eine dystopische „New World Order“ scheint möglich.

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In der Krise: Solidarität statt Voyeurismus

„Menschen müssen kommunizieren und sie wollen kooperieren. Wenn sie das nicht mehr dürfen, dann gehen sie ein.“

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