Das Fluten des Realen

Das Fluten des Realen ausgedrückt durch eine Modenschau unter Wasser. (Foto: Engin Akyurt, Unsplash.com)

Als Psychoanalytiker muss sich Prof. Klaus-Jürgen Bruder zwischen den Registern des Psychischen bewegen und immer wissen, in welchem dieser Bereiche er sich befindet. Er beschreibt, womit es die Gesellschaft gegenwärtig in der Coronakrise zu tun hat: mit einem Verschwimmen dieser Sphären, das Imaginäre überschwemmt geradezu das Reale und begräbt auch das Symbolische unter sich.

Die Aggression in uns

Aggression begegnet uns in verbaler und emotionaler an den unterschiedlichsten Orten. (Foto: Johnson Wang, Unsplash.com)

Auf die Frage, was sich in der Gesellschaft ändern sollte oder muss, damit das Leben für alle besser wird, wird oft über Aggression, Rücksichtslosigkeit und Egoismus geklagt. Aggression und Gewalt sind vor allem unsere eigenen Probleme. Die gilt es, weltweit zu ändern.

Risiko! Über die Traurigkeit eines jungen alten Mannes

Ist alles schon gesagt zu Corona und der Krise? (Illustration: Neue Debatte)

Die üble Nachrede kursiert zwar erst seit wenigen Wochen, trifft mich aber mitten ins Herz. Man hat mich zur Risikoperson erklärt. Einfach so und völlig widerspruchslos.

Pride – Eine traurige Geschichte, mit Witz erzählt

In Pride geht es auch um Liebe und Solidarität. (Foto: Jason Leung, Unsplash.com)

Wer sich den Film Pride ansieht, erlebt die Geburtsstunde des Wirtschaftsliberalismus in England und Europa hautnah.

Das Scherbengericht

Crush. Eine Uhr die zertreten wird. (Illustration: Willgard Krause, Pixabay.com, Creative Commons CC0)

Stellen wir uns vor, dass in Formen der direkten Demokratie die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit hätten, Zeitgenossen, die es mit ihrer Gemeinschaftslosigkeit zu weit getrieben haben, für zehn Jahre zu verbannen.

Leben mit Mindestsicherung: Tag 25 – Hotel Mama

Hausfrau Image - ArtsyBee; pixabay.com; Creative Commons CC0

Die Mietpreise explodieren in Österreich. Seit 2004 sind die Mieten in Wien durchschnittlich um 23,9 Prozent gestiegen. Die Lohnentwicklung fällt viel geringer aus. Für junge Menschen wird Wohnraum zu einem unerschwinglichen Gut. Als letzter Ausweg bleibt das Hotel Mama.

Leben von Mindestsicherung – Tag 6: Netzwerke

Vernetzung; Geralt; pixabay.com; Creative Commons CC0

Sich selbst einzugestehen, dass man für wichtige Dinge des Lebens (im Moment) kein Geld hat, ist vermutlich einer der schwersten Schritte für Menschen, die eine finanzielle Krise durchleben. Der zweite – vielleicht noch schwierigere Schritt – ist es, andere um Hilfe zu bitten.

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