Renaissance der Apologetik

Alle, die gelernt haben, dass es zu den Grundprinzipien der modernen Zivilisation gehört, um Wahrheit in einem Wettstreit sich widersprechender Meinungen und Erkenntnisse zu ringen, müssen sich die Augen reiben, wenn sie das betrachten, was von einem gesellschaftlichen Diskurs überhaupt noch zu identifizieren ist.

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Das Fluten des Realen

Als Psychoanalytiker muss sich Prof. Klaus-Jürgen Bruder zwischen den Registern des Psychischen bewegen und immer wissen, in welchem dieser Bereiche er sich befindet. Er beschreibt, womit es die Gesellschaft gegenwärtig in der Coronakrise zu tun hat: mit einem Verschwimmen dieser Sphären, das Imaginäre überschwemmt geradezu das Reale und begräbt auch das Symbolische unter sich.

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Die Aggression in uns

Auf die Frage, was sich in der Gesellschaft ändern sollte oder muss, damit das Leben für alle besser wird, wird oft über Aggression, Rücksichtslosigkeit und Egoismus geklagt. Aggression und Gewalt sind vor allem unsere eigenen Probleme. Die gilt es, weltweit zu ändern.

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Risiko! Über die Traurigkeit eines jungen alten Mannes

Die üble Nachrede kursiert zwar erst seit wenigen Wochen, trifft mich aber mitten ins Herz. Man hat mich zur Risikoperson erklärt. Einfach so und völlig widerspruchslos.

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Pride – Eine traurige Geschichte, mit Witz erzählt

Wer sich den Film Pride ansieht, erlebt die Geburtsstunde des Wirtschaftsliberalismus in England und Europa hautnah.

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Das Scherbengericht

Stellen wir uns vor, dass in Formen der direkten Demokratie die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit hätten, Zeitgenossen, die es mit ihrer Gemeinschaftslosigkeit zu weit getrieben haben, für zehn Jahre zu verbannen.

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Leben mit Mindestsicherung: Tag 25 – Hotel Mama

Die Mietpreise explodieren in Österreich. Seit 2004 sind die Mieten in Wien durchschnittlich um 23,9 Prozent gestiegen. Die Lohnentwicklung fällt viel geringer aus. Für junge Menschen wird Wohnraum zu einem unerschwinglichen Gut. Als letzter Ausweg bleibt das Hotel Mama.

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Leben von Mindestsicherung – Tag 6: Netzwerke

Sich selbst einzugestehen, dass man für wichtige Dinge des Lebens (im Moment) kein Geld hat, ist vermutlich einer der schwersten Schritte für Menschen, die eine finanzielle Krise durchleben. Der zweite – vielleicht noch schwierigere Schritt – ist es, andere um Hilfe zu bitten.

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Leben von Mindestsicherung: Tag 1 – Kein Spiel!

In der Europäischen Union sind 119 Millionen Menschen von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen oder bedroht. In Österreich waren es 2016 über 1,5 Millionen Menschen. Michael Wögerer von “Unsere Zeitung” will auf ihre Situation aufmerksam machen. Er lebt einen Monat lang von 7,50 Euro am Tag. Es ist der Versuch einer Annäherung. Wir veröffentlichen sein Tagebuch.

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