Out of Control: Im kollektiven Amok

Alles, was sich aufstaut, drängt darauf, der Begrenzung zu entfliehen. In bestimmten Kulturen, in denen das Freilassen von Frustration, Unwillen oder Zorn als ungebührlich gilt, kommt es zuweilen zu extrem destruktiven und pathologisch Exzessen.

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Ret Marut: Im freiesten Staate der Welt

1919 veröffentlichte Ret Marut in der Zeitung „Der Ziegelbrenner“ sein politisches Essay über eine Grundlage für die Neugestaltung der Gesellschaft und für echte Demokratie: das Rätesystem. Der historische Text entstand unter dem Eindruck der im April 1919 in Bayern verkündeten und von antidemokratischen und nationalkonservativen Kräften niedergeschlagenen Räterepublik.

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Der fehlerhafte deutsche Rechtsstaat und seine Bürokratie

Weicht die schriftliche Fixierung des Rechts von den universellen Rechten des Einzelnen ab, entstehen Probleme. So ist der heutige deutsche Rechtsstaat in Teilen problembehaftet, auch weil er die universellen Rechte der Gleichheit, des Lebens, der Arbeit, der Würde unvollkommen in seinen Gesetzen aufgenommen hat. Die Krönung des Tsunamis aus Paragrafen ist das Sozialgesetzbuch mit 2162 Seiten und ihren kaum zählbaren Paragrafen und Tabellen.

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Nach der Massenpsychose: Ein Ende jenseits der Zivilisation

Hitze und Empörung sind zum Normalzustand geworden, ein rationales Abwägen findet nicht mehr statt oder besser gesagt, kaum noch, und wenn, dann nur noch in analogen Schutzräumen. Sollten sich die geschürten Ängste in Hass verwandeln, dann ist die Etablierung eines diktatorisches Systems den entscheidenden Schritt vorangekommen.

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The Great Reset: Der große Neuanfang des Kapitalismus

Der technische Fortschritt ist ein Resultat des menschlichen Verstandes und der gesellschaftlichen Arbeitsteilung. Wo der Gewinn der Maßstab der Produktion ist, kommt technischer Fortschritt nur dort zustande, wo er sich in lohnende Geschäfte umsetzen lässt.

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Mentaler Todesstoß: Das Ruinöse einer Doktrin

Der mentale Todesstoß für die oft zitierte Wertegemeinschaft des freien Westens war der Spruch, mit dem die vielfältigen Krisen der letzten beiden Jahrzehnte gemanagt wurden: There is no alternative. Von Maggie Thatcher bis Angela Merkel hat sich dieser anti-aufklärerische Slogan als Staatsräson etabliert und die mentale Verfasstheit der damit traktierten Gesellschaften ruiniert.

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Freiheit oder die Herrschaft der Willkür

Die einzige Freiheit, die heute noch unbegrenzt gilt, ist jene der Mächtigen, unsere Freiheit nach Belieben einzuschränken.

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Fernweh: Lasst uns über Angriff reden

Macht ist nicht ein Henker, der über uns thront und auf Vergehen gegen die Regeln der Herrschaft wartet. Macht ist eine Beziehung, sie ist das soziale Gewebe, das unsere Beziehungen untereinander ausmacht und bestimmt. Also müssen die Angriffe den Beziehungen zwischen uns und den Rollen gelten, die wir in ihnen annehmen, indem wir die Existenz von autonomen Individuen und ihren Willen behaupten.

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Peter Kropotkin: Die kommende Revolution

Wenn wir die Art der Produktion und des Austausches untersuchen, wie diese sich in den Händen der Bourgeoisie organisiert haben, finden wir einen Zustand, der von einer unheilbaren Krankheit zerfressen ist: (…) Und wir haben das Kommen des Tages begrüßt, an welchem aus aller Mund der Ruf: Fort mit der Bourgeoisie! mit jener Einstimmigkeit ertönen wird, wie seinerzeit die Beseitigung des Absolutismus ausgerufen wurde.

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Vor dem großen Wandel

Der 2009 veröffentlichte Text beschreibt den Wendepunkt, vor dem wir stehen: die totale Revolution oder ein neuer Totalitarismus, der das Massensterben, die Ermordung von Milliarden von Menschen und die zunehmende Versklavung derjenigen, die ums Überleben kämpfen müssen, vorantreibt.

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Kosmopolitismus, Nation und Region

Nation wie Region sind die Ordnungsgrößen, in denen die große ökonomische wie politische Transformation, die längst wirkt, stattfinden wird. Das wissen auch die Verkünder des Kosmopolitismus, die im Stillen sehr eigensüchtige Interessen verfolgen.

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Julian Assange: Die Regime, die Überwachung, der digitale Widerstand

Julian Assange und Wikileaks waren keine Caféhaus-Revoluzzer: Sie haben gehandelt und die politische Sprengkraft war immens. Das Fehlen eines (digitalen) Widerstandes, während sich eine ungeahnte digitale Überwachungsstruktur etabliert, kann man nur als Katastrophe betrachten.

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