Der „böse Russe“, die deutsche Geschichtsvergessenheit und die Blindheit der Berliner Außenpolitik

Zbigniew Brzeziński, ehemaliger Sicherheitsberater von US-Präsident Jimmy Carter, bezeichnete die Ukraine als einen geopolitischen Dreh- und Angelpunkt. Und er erteilte den USA den strategischen Auftrag, die Ukraine aus dem eurasischen Block zu lösen und der EU und der NATO einzugliedern. Denn ohne die Ukraine höre Russland auf, ein „eurasisches Imperium“ zu sein. Deutschland spielt bei diesen Überlegungen eine entscheidende Rolle. Jetzt scheint die Strategie, dessen Fußabdruck sich zum Beispiel 2019 im Plan „Overextending and Unbalancing Russia“ der Rand Corporation fand, aufzugehen – oder vielleicht doch nicht?

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Endspiel: Das ganze Elend Europas

„Endspiel Europa“ von Ulrike Guérot und Hauke Ritz ist ein mutiges Buch. Es legt nicht nur den Konnex von einer formulierten Imperial-Theorie und einem strategischen Vakuum mit seinen dramatischen Folgen dar, sondern widerlegt auch den ganzen Unsinn, mit dem die klugen Köpfe Europas täglich belästigt werden.

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Kalte Hinrichtung: Linksakademische Publizistik in der BRD 1972

Mit dem Radikalenerlass wurde in der BRD im Januar 1972 ein Instrument geschaffen, um eine Anstellung von tatsächlichen oder angeblichen Verfassungsfeinden im öffentlichen Dienst auszuschließen oder sie aus diesem zu entfernen. Dieses quasi Berufsverbot kostete zwar nicht das Leben, raubte den Betroffenen aber die Mittel zum Leben. Die Praxis der kalten Hinrichtung fand ihre Nachahmer selbst in den Kreisen, die vorgaben, gegen das herrschende System und dessen Ungerechtigkeiten zu sein: das linksakademische Milieu.

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#valdaiclub – Report: The Return of History

Angesichts der Rückkehr zur strategischen Konfrontation liefern die Ereignisse des 20. Jahrhunderts und der Kalte Krieg quasi einen Leitfaden für das Krisenmanagement im 21. Jahrhundert.

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Stalingrad: Die Stadt, die heute anders heißt

Dass die Sieger Geschichte schreiben, ist bekannt. Und dass so manches, was den Krieg entschieden hat, selbst von den Siegern hinterher nicht geschätzt wird, ist keine neue Erkenntnis. Das betrifft auch Stalingrad, die Stadt an der Wolga.

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Der Westen: Trieb und Räson

Wer meint, mit einem plakativen „Wir“ sicher durch eine historisch hochprekäre Lage navigieren zu können, kann nicht verantwortungsloser handeln. Denn die Motive der Staaten, die sich unter dem Firmenschild „der Westen“ versammeln, könnten nicht unterschiedlicher sein.

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Die Unvollendete … Gedanken zum 77. Jahrestag

Nichts kann gute kameradschaftliche Gespräche zwischen Gleichgesinnten ersetzen. Das gibt Mut und Kraft zum Weiterdenken.

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Auf dem Schachbrett: Krieg, Subjekt und Objekt

Das Brett, auf dem gespielt wird, heißt Europa, die Spieler jedoch, sie sitzen im Moment noch in Moskau und Washington.

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„Dein Foto hat mir sehr, sehr gefallen …“

Eine jugendliche Brieffreundschaft im Kalten Krieg zwischen Wilma aus einer Industriestadt am Rhein und Lore aus dem kirgisischen Leninpol, einem Dorf, das heute Bakaiata heißt und nahe der Stadt Talas liegt. Sie beginnt im März 1962 und endet im Oktober 1967. Es sind jene Jahre nach dem Sputnikschock 1957 und vor, während und nach der ersten bundesdeutschen „Bildungskatastrophe“ 1964.

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Die ukrainische Vorgeschichte

Um gegen die im Dienste der NATO stehenden hyperventilierenden Politiker und Medien gewappnet zu sein, sollte man mit den Hintergründen des Ukrainekonflikts vertraut sein.

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