Stellt die Systemfrage: Ein Brief an die Aktivisten im Danneröder Forst

Für den Danneröder Forst gilt, was an den Häuserwänden prangt. (Foto; Moises Gonzalez, Unsplash.com)

Teile des Dannenröder Forst sollen für den Weiterbau der A 49 gerodet werden. Umweltaktivisten verteidigen jeden Baum. Aber eine politische Veränderung wird nur dann eintreten, wenn das Engagement mit der Systemfrage verbunden wird. Es geht längst nicht mehr um ein paar Bäume, sondern ums Ganze.

Es geht nur noch um zukunftsfeindlich oder zukunftsfreundlich

Zukunftsfeindlich oder zukunftsfreundlich - Cape Canaveral Air Force Station, United States (Foto: SpaceX, Unsplash.com)

Die meisten von uns lehnen jede Form von Diktatur ab. Verständlich. Dabei vergessen wir jedoch, dass wir bereits in einer Diktatur leben: in der Diktatur des Kapitals, welches sich in den Händen weniger Global Player befindet. Deshalb sollten wir uns fragen, was besser ist: eine Diktatur zur Ausbeutung der Erde oder eine zu ihrem Schutz.

Umwelt-Studie (3): Reformistische und revolutionäre Lösungen zur Umweltkrise

Reformistische und revolutionäre Lösungen zur Umweltkrise. (Illustration: Neue Debatte)

Langfristiges und gleichzeitiges menschliches und planetarisches Wohlergehen wird im Anthropozän nicht erreicht werden, wenn der wohlhabende Überkonsum anhält, angespornt durch Wirtschaftssysteme, die Natur und Menschen ausbeuten.

Umwelt-Studie (2): Kapitalismus als treibende Kraft der Umweltzerstörung

Die Höhe des Konsums bestimmt die Gesamtauswirkungen, auch bei der Umweltzerstörung. (Illustration: Neue Debatte)

Da die Höhe des Konsums die Gesamtauswirkungen bestimmt, muss der Wohlstand durch eine Reduzierung des Konsums und nicht nur durch eine Ökologisierung erreicht werden.

Umwelt-Studie (1): Wie Konsum den Planeten zerstört

Wie Konsum den Planeten zerstört. (Illustration: Neue Debatte)

Um eine weitere Verschlechterung und irreversible Schädigung der natürlichen und gesellschaftlichen Systeme zu vermeiden, wird eine globale und schnelle Abkopplung der schädlichen Auswirkungen von der Wirtschaftstätigkeit erforderlich sein.

Wir brauchen einen kulturellen und spirituellen Wandel. Aber wie?

Durch einen spirituellen Wandel können wir uns vielleicht vor dem Kollaps retten. (Illustration: Neue Debatte)

Im Grunde müssen wir heute zwei Aufgaben zugleich bewältigen: als Sterbebegleiter für ein abgewirtschaftetes System und als Geburtshelfer für eine neue Kultur.