Wissenschaft und Aufklärung in der Corona-Krise

Wissenschaft hat 24 Stunden am Tag geöffnet. (Foto: The Blowup, Unsplash.com)

Statt fundierter Wissenschaft erleben wir ein Wiedererstarken des Szientismus und seines politischen Gebrauchs – der Idee, dass es ein naturwissenschaftliches Wissen gibt, das auch den Menschen und alle Aspekte unserer Existenz umfasst, und dass sich die Gesellschaft gemäss diesem Wissen planen und gestalten lässt. Dagegen ist Aufklärung geboten im Sinne eines Ausgangs aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit, in die unsere Gesellschaft durch eine unheilige Allianz aus angeblichen wissenschaftlichen Erkenntnissen und politischen Zwangsmassnahmen hineinzulaufen droht.

Erkenntnisse von Goethe und Buddy Guy

Hätte Buddy Guy einen Flip in der Sahara gewagt. (Foto: William Pei Yuan, Unsplash.com)

Seitdem das instrumentelle, technokratische Denken die Köpfe in den Hochzentren der Zivilisation erfasst hat, ist jede Schlacht zwischen dem großen ökonomischen Prinzip der Warenproduktion und der Natur zugunsten letzterer ausgegangen. Nur gemerkt hat es niemand.

Das Fluten des Realen

Das Fluten des Realen ausgedrückt durch eine Modenschau unter Wasser. (Foto: Engin Akyurt, Unsplash.com)

Als Psychoanalytiker muss sich Prof. Klaus-Jürgen Bruder zwischen den Registern des Psychischen bewegen und immer wissen, in welchem dieser Bereiche er sich befindet. Er beschreibt, womit es die Gesellschaft gegenwärtig in der Coronakrise zu tun hat: mit einem Verschwimmen dieser Sphären, das Imaginäre überschwemmt geradezu das Reale und begräbt auch das Symbolische unter sich.

Imperialistische Wirtschaft als Virenschleuder

Act now vielleicht gegen die Virenschleuder oder gegen dieAngst. (Foto: Rod Long, Unsplash.com)

Klaus Hecker ist durch Österreich gereist. Er begegnete zahlreichen Menschen, die verunsichert sind. Kaum einer blickt durch, was es mit den Maßnahmen gegen das Virus auf sich hat. Corona selbst scheint die logische Konsequenz der optimierten Wirtschaft zu sein. Die will sich nun auf ein neues Level heben.

Wege aus der Krise: Unbewohnbar wie der Mond?

Die Oberfläche des Mondes ist mit Kratern überzogen. Der Planet ist unbewohnbar. (Foto: Nasa, Unsplash.com)

Sollte die Wirtschaft nach den gleichen Prinzipien fortbestehen wie bisher, wird es ökologisch zu einer Beschleunigung des Zustands der Unbewohnbarkeit des Planeten kommen – gesäumt von Kriegen. Das Spiel ist bekannt, weiter führt es nicht. Nichtsdestotrotz sind es Zeiten, in denen die Lage günstig ist.

Angebote und Deals, die niemand ablehnen kann

Deals und Angebote, die keiner ablehnen kann. (Foto: Artem Beliaikin, Unsplash.com)

Irgendwie wird man den Eindruck nicht los, als wäre Francis Ford Coppola als neuer Designer der internationalen Politik zu späten Ehren gekommen.