Kollege Hiob: Ein feiner Kerl …

Es sind die ewigen Bedenkenträger, die jeden mutigen Schritt der Gestaltung verhindern; sie sind eine Art Hiob auf der Suche nach der negativen Botschaft in jedem Detail.

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Die Zeit hinter uns

All die Zeit hinter uns, als wir Schatten eines Schattens waren, versunken im Schlamm von Ehrgeiz, Meinung, Eitelkeit, Angst und Vorurteil, gleitet dahin wie eine verlorene Badeente auf dem Meer, dessen Tiefgang exakt unserem alten Bewusstsein entspricht.

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Unruhen: Neue Realitäten, alte Verlangen

Die Diktatur des Kapitals mit ihren bestehenden Herrschaftsverhältnissen verwüstet die Gesellschaften. Es drängt sich die Notwendigkeit auf, das Terrain danach abzusuchen, wo die soziale Frage neu gestellt oder wo sie weiterhin gestellt werden kann. Das ist gar nicht so einfach: Neben der Produktion wurde auch die Masse menschlicher Beziehungen erfolgreich atomisiert. Doch die Kohärenz in der Entfremdung hat auch einen Vorteil: Selbst die banalste Forderung auszusprechen, wie jene nach Nahrung zum Beispiel, bedeutet, die Grundlagen der gesellschaftlichen Verhältnisse radikal infrage zu stellen.

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„Wir müssen die Gestaltungshoheit über uns selbst zurückgewinnen!“

Das Böse ist schrecklich, aber es hat keine Tiefe, formulierte Hannah Arendt 1963 in einem Brief an Gershom Scholem, in dem sie von der „Monotonie des Bösen“ sprach. „Dieses Böse ist verdammt, sich ewig zu wiederholen, mehr kann es nicht. Tief und radikal ist immer nur das Gute“, schlussfolgerte sie.

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Niemand ist unersetzlich: Morto un papa, se ne fa un altro!

Wenn die Zeit vorbei ist, ist es Zeit zu gehen. Eine, wie es scheint, einfache Wahrheit, die zu begreifen für viele Akteure allerdings nicht so einfach ist. Nicht der eigene Charakter oder die eigenen Taten werden zur Messgröße der Selbstbegutachtung, sondern der Status. Bei manchen reicht sogar die Flächengröße des Büros oder die Limousine, die einem zur Verfügung steht, um den eigenen Narzissmus bedienen und sich selbst überschätzen zu können.

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Von der Jetzigkeit und anderen wichtigen Dingen …

Die Bezeichnung Jetzigkeit ist viel intensiver als das Wort Gegenwart. Es ruft eine unumstößliche Tatsache in Erinnerung: Das Leben findet ausschließlich im Jetzt statt.

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Zukunft denken: Jegliches hat seinen Raum und seine Zeit

Aus der Beschäftigung mit der Vergangenheit stammt das einzige Wissen, das wir über die Zukunft haben können.

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Ruhe statt Tempo, Dichte und Hysterie

Der große Trumpf, um in diesen Zeiten nicht nur überleben zu können, sondern auch noch die Chance zu haben, zu gestalten, liegt in der Verbreitung von Ruhe.

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Die Sicht eines Kinderpsychiaters auf unsere Schwachstellen

Die fehlende Fähigkeit, global ablaufende Prozesse in ihrer zeitlichen Dimension wahrzunehmen, macht uns für falsche Informationen empfänglich und manipulierbar. Wir müssen auf Entzug.

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